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DaMOst

Omar Alkadamani

Flucht nach vorn

Omar Alkadamani ist 12 Jahre alt als er mit seiner Familie aus Syrien nach Deutschland flieht. Politisiert durch den Krieg und den Terror in seiner Heimat wird ihm früh klar: Er muss gestalten. Sein Weg führt in die Politik und etliche Ehrenämter, darunter beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dass sich mehr junge Menschen demokratisch aktivieren, hofft er. Er weiß aber auch, woran es fehlt.

الهروب إلى الأمام

كان عمر القضماني يبلغ من العمر 12 عامًا عندما نزح هو وعائلته من سوريا إلى ألمانيا. وبعد تسييسه بسبب الحرب والترهيب الحادث في وطنه، أصبح من الواضح له في وقت مبكر: أنه كان عليه أن يصوغ الأمور. قاده طريقه إلى السياسة وعدد من المناصب الفخرية، بما في ذلك في الوزارة الاتحادية للتعاون الاقتصادي والتنمية. يأمل عمر أن يصبح المزيد من الشباب نشطين ديمقراطيا. لكنه يعرف أيضا ما هو مفقود.

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Der erste Eindruck von Deutschland ist für ihn urvertraut. Trotz der 4000 Kilometer, die jetzt zwischen ihm und dem Ort seiner Kindheit im Süden Syriens liegen. Omar Alkadamani verbindet mit dem Moment des Ankommens das Gesicht seiner Mutter. Was die schlechte Qualität der Videotelefonate über Monate einfriert, verpixelt und zum Zerrbild werden lässt, repariert sich nun in nur einer Sekunde. Nach knapp zwei Jahren sieht er sie 2017 in Leipzig zum ersten Mal wieder. Als sie sich endlich in die Arme schließen, ist Omar 12 Jahre alt.

الانطباع الأول عن ألمانيا كان غير مألوف بالنسبة له. على الرغم من مسافة 4000 كيلومتر التي تفصله الآن عن موطن طفولته في جنوب سوريا. يربط عمر القضماني وجه والدته بلحظة الوصول. إن الذي تسبب في ضعف جودة مكالمات الفيديو، في تجميد الصور وتقسيمها وتشويهها لعدة أشهر، يمكن الآن إصلاحه في ثانية واحدة فقط. بعد عامين تقريبًا، رآها مجدداً للمرة الأولى في لايبزيغ عام 2017. وعندما تعانقا أخيرًا، كان عمر يبلغ من العمر 12 عامًا.

Er nennt dieses Kapitel seines Lebens in der Rückschau keine Flucht-, sondern eine Warteerfahrung, die schmerzhaft und dennoch privilegiert gewesen sei: „Ich bin bis zuletzt in die Schule gegangen. Wir, also mein Vater, meine Schwester und ich, waren in unserer Region nicht direkt durch den Krieg und Bombardierungen betroffen, sondern eher durch mögliche Anschläge des Islamischen Staats, durch Verhaftungen. Als der Familiennachzug geklappt hat, sind wir in Libanon ins Flugzeug ein- und in Deutschland wieder ausgestiegen. Das unterscheidet unseren Weg von vielen anderen.“

عندما ينظر إلى الوراء، فهو لا يسمي هذا الفصل من حياته لجوء، بل تجربة انتظار كانت مؤلمة ولكنها تتمتع بامتيازات: “كنت حتى نهاية الوقت أذهب إلى المدرسة. نحن، أنا وأبي وأختي، لم نتأثر بشكل مباشر بالحرب والتفجيرات في منطقتنا، ولكن من خلال الهجمات المحتملة لتنظيم الدولة الإسلامية والاعتقالات. عندما نجح لم شمل العائلة، قمنا بركوب الطائرة في لبنان ونزلنا منها في ألمانيا. وهذا ما يجعل طريقنا مختلفًا عن كثيرين آخرين.

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Das Wort „Flucht" benutzt er heute in einem anderen Zusammenhang. Er beschreibt damit den Moment seiner politischen Aktivierung, die aus diesen Erfahrungen in der Kindheit erwachsen ist: „Die Politik war für mich ein Zufluchtsort“, sagt er und meint damit den Tag, an dem er der Jugendorganisation der SPD, den Jusos, beitritt. 2019 wird er Mitglied. Die Frage nach dem Warum beantwortet er so: „Für mich bedeutet das, mitentscheiden zu können, die Macht im Stadtrat oder im Landtag in der Hand zu haben und Gesetze auf den Weg zu bringen.“ Dagegen kämen politische Bewegungen – wie etwa Fridays For Future – nicht so schnell voran. „Und natürlich wollte ich auch zu einer Gruppe gehören. Ich bin in Leipzig in einem Viertel mit vielen AfD-Sympathisant*innen aufgewachsen. Das war für mich keine gute Umgebung, um zu lernen und zu verstehen. Ich wollte etwas anderes, ich wollte Rückhalt finden.“ Gegenwärtig hat er das. Mit seinen 19 Jahren ist Omar stark eingebunden – in politische Gremien, Netzwerke und Projekte. Und bald auch in ein Studium in Bioinformatik.
Dass demokratisches Engagement und Ehrenamt über Parteistrukturen hinaus wachsen kann, zeigt seine Geschichte. Die Jusos nennt er den Impuls, durch andere Türen zu gehen. Heute ist er Teil des  Bildungsnetzwerks youpaN und Volunteer bei der politischen Graswurzel-Bewegung Brand New Bundestag. Auf Leipziger Lokalebene bringt er sich ins Jugendparlament ein. Hier weisen Menschen zwischen 14 und 21 Jahren auf Problemstellen im Stadtgeschehen hin. Sie bringen Anträge zur Verbesserung von Verkehrswegen ein oder zum Rückbau defensiver Architektur. Gemeinsam mit Leipziger Bildungsinitiativen sucht Omar zudem nach Möglichkeiten, Schüler*innen mit (post)migrantischer Biografie zu unterstützen. Weil er selbst strukturelle Diskriminierung im Schulalltag erlebte, nennt er die Bildungspolitik sein Herzensthema. „Viele Kinder, die geflüchtet sind, haben fünf, sechs Jahre lang keine Schule besucht. Oder sie waren noch nie in der Schule. Von ihnen wird aber erwartet, dass sie die gleichen Leistungen erbringen wie alle, die hier aufgewachsen sind. Das ist einfach ungerecht und führt nicht zusammen, sondern spaltet.“

Daran etwas zu ändern, nennt er einen inneren Drang. Und eine Notwendigkeit. Es sei eigentlich ganz einfach, meint er: „Ich mache das, weil das System stimmt. Ich kann mich aktivieren. Ich muss keine Angst davor haben, politisch zu sein oder meine Meinung zu äußern.“ Deshalb fehle ihm auch das Verständnis für demokratie- oder politikverdrossene Menschen. „Sie haben nie etwas anderes erlebt oder erinnern sich mit Blick auf die DDR-Geschichte offenbar nicht mehr, was es heißt, wirklich unfrei zu sein.“ Omar sagt das mit fester Stimme und dem wachen Blick, der ihm ureigen ist. Er nippt flüchtig an einem Cappuccino, um dann Sätze wie diese zu sagen: „Woran ich glaube? An das Gute im Menschen. Und an mich selbst. Auch wenn das egoistisch klingt, egal welche Krise kommt, sie wird mich nicht unterkriegen. Ich bin eine kämpferische Person.“

اليوم يستخدم عمر كلمة "اللجوء" في سياق مختلف، فهو يستخدمها ليصف نقطة بدأ نشاطه السياسي، والتي نتجت عن تجارب طفولته. فيقول: "كانت السياسة ملاذ بالنسبة لي"، ويقصد بذلك اليوم الذي انضم به الي المنظمة الشبابية للحزب الاشتراكي الديمقراطي (اس بي دي)، المعروف بيوسوس، وأصبح عضوًا في عام 2019.

وهو يجيب على سؤال عن السبب: "بالنسبة لي فإن هذا يعني القدرة على المشاركة في القرار، وامتلاك السلطة في مجلس المدينة أو برلمان الولاية ووضع قوانين موضع التنفيذ". وهذا على عكس حركات سياسية أخرى ــ مثل حركة الجمعة من أجل المستقبل ــ والتي لم تحرز تقدم بسرعة كبيرة. "بالطبع أردت أيضًا أن أكون منتمي إلى مجموعة. فلقد نشأت في مدينة لايبزيغ في حي يضم العديد من المتعاطفين مع حزب البديل من أجل ألمانيا. لم تكن هذه بيئة جيدة بالنسبة لي للتعلم وللفهم. لقد أردت شيئًا مختلفًا، أردت أن أجد الدعم." وهو لديه ذلك حالياً. عمر، البالغ الاَن من العمر 19 عامًا، منخرط بشكل كبير في اللجان والشبكات والمشاريع السياسية. وقريبا أيضاً سيبدأ في دراسة المعلوماتية البيولوجية.

تظهر قصته، أن الإنخراط في العمل الديمقراطي والتطوعي بإمكانه أن ينمو إلى ما هو أبعد من الكيانات الحزبية. تطلق عليه منظمته الشبابية الحافز للذهاب عبر طرق أخرى. وهو اليوم جزء من الشبكة التعليمية youpaN)) ومتطوع في الحركة الشعبية السياسية المسماه بالبوندستاج ذا العلامة التجارية الجديدة او ((Brand New Bundestag. وعلى المستوى المحلي في مدينة لايبزيغ، يشارك في برلمان الشباب. وهنا، يطرح الأشخاص الذين تتراوح أعمارهم بين 14 و21 عامًا أبعاد المشاكل القائمة في المدينة. فيقدمون مقترحات لتحسين طرق المرور أو تفكيك البنية الدفاعية . بالتعاون مع مبادرات لايبزيغ التعليمية، يبحث عمر أيضًا عن طرق لدعم التلاميذ والتلميذات ذو سيرة ذاتية (أو ما بعد) مهاجرة.  ولأنه هو نفسه عانى من التمييز المنظم في الحياة المدرسية اليومية، فإنه يطلق على سياسة التعليم شغفه. "العديد من الأطفال الذين اضطروا للجوء لم يذهبوا إلى المدرسة لمدة خمس أو ست سنوات. أو أنهم لم يذهبوا إلى المدرسة قط. ومع ذلك، يُتوقع منهم أن يحققوا نفس النتائج التي حققها أخريين نشؤوا هنا. هذا ببساطة غير عادل ولا يجمع الناس، بل يفرقهم”:

يسمي عمر هذه الرغبة في تغيير شيء ما حول هذا الأمر بمثابة دافع داخلي وضرورة واجبة. يقول إن الأمر في الواقع بسيط للغاية: “أنا أفعل ذلك لأن النظام يسمح. وأستطيع أن اكون نشط به. لا يوجد داعى أن يكون عندي خوفاً من كوني سياسيًا أو من التعبير عن رأيي." ولهذا السبب فهو يفتقر إلى فهم الأشخاص غير الراضين عن الديمقراطية أو السياسة. "إنهم لم يعيشوا فترة تاريخ الدي دي ار أوجمهورية ألمانيا الديمقراطية ، ومن الواضح أنهم لم يعودوا يتذكرون ما يعنيه أن تكون غير حر فعلياً". يقول عمر هذا بصوت حازم ونظرة يقظة خاصة به.

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Dieser Kampf hat schon früh begonnen. Innerhalb von drei Monaten lernte er so gut Deutsch, dass er von der Hauptschule auf das Gymnasium versetzt wurde. Mit dem Abitur in der Tasche kommentiert er heute Strategien des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das Gremium, in dem er das tut, nennt sich Jugendbeirat. Es wurde 2021 gegründet, um „Zukunftsfragen der deutschen Entwicklungspolitik aus der Perspektive junger Menschen“ zu diskutieren. Das ist wegbereitend: Als erstes Ministerium überhaupt hat das BMZ so einen Arbeitskreis berufen. Die Aufgabe beschreibt Omar als „unheimlich zeitintensiv und spannend“ und erklärt die Arbeitsweise in seiner Funktion als Sprecher genauer: „Wir haben uns beispielsweise mit der Afrika-Strategie der Bundesregierung auseinandergesetzt, bevor diese veröffentlicht wurde. Wir haben sie kritisch kommentiert und dafür eigene African-German-Youth-Weeks veranstaltet, bei denen wir Leute aus 23 Bezugsländern in den Prozess geholt haben, um uns beraten zu lassen.“ Das Problem des Papiers: Jede Menge Postkolonialismus. „Wir hatten beim Lesen stark das Gefühl, dass es wieder einmal darum geht, afrikanische Länder zu unterstützen, um wirtschaftlichen Nutzen aus den Regionen zu schlagen und zu profitieren. Das Konzept wirkte also eher wie ein Mittel zum Zweck, nicht wie ein Fahrplan uneigennütziger Hilfe.“
Viele Vorschläge seien übernommen worden, meint er. Allerdings ließe sich nicht prüfen, welche Änderungen wirklich auf Empfehlungen des Jugendbeirats zurückgehen. Dafür sei der Prozess zu komplex und zu viele Stimmen involviert. Was er bedauert ist, dass die Arbeit des Jugendbeirats in der Veröffentlichung keine Erwähnung fand. Diese fehlende Wertschätzung kritisiert Omar. Zwar ermögliche das Ehrenamt besondere Einblicke und Zugänge – im Februar 2023 partizipierte das Gremium beispielsweise am Education Cannot Wait Summit in Genf, mehrmals im Jahr treffen die Mitglieder zudem Ministerin Svenja Schulze zu Feedback-Gesprächen –, und dennoch gäbe es ein grundsätzliches Problem: Wenn die Anerkennung für ehrenamtliche Leistung ausbleibe, gingen Menschen verloren, die bereit sind, sich einzubringen. Schon eine Aufwandsentschädigung wäre ein gutes Signal, um Menschen zu binden.

„Es ist ja so“, meint Omar, „in meiner Community werde ich teilweise dafür belächelt, dass ich all diese Dinge mache. Denn sie lohnen sich ja nicht materiell. Ich sage dann immer, mir persönlich bringt es, dass ich mit meinen Ideen Gesellschaft mitgestalte, aber das ist ein sehr privilegierter Blick auf Engagement.“ Vielen Menschen sei es schlichtweg nicht möglich, Ehrenämtern Zeit einzuräumen. Das gelte für Menschen mit Migrationsbiografie vielleicht noch einmal stärker, meint Omar: „Es wird erwartet, besser in der Schule zu sein, mehr Leistung zu erbringen, sich zu integrieren. Im Gegenzug gibt es aber kaum Anerkennung, da ist ein Kampf mit Behörden, zum Beispiel um Arbeitserlaubnisse, die Akzeptanz von Abschlüssen, die Staatsbürgerschaft, oftmals wird in prekären Jobs gearbeitet, nebenbei finden vielleicht noch Sprachkurse statt. Da wägen Menschen einfach ab, wo und wie sie Zeit investieren.“ Deshalb brauche es aktive Wertschätzung, um Talente zu ermutigen, zu locken und nachhaltig zu begeistern. Dafür, dass es sich lohnt, die eigene Stimme einzubringen.

Bleibe das aus, könne irgendwann Frust entstehen. Omar verweist auf das Modell der Partizipationsleiter. Sie gibt mit neun Stufen an, wie hoch der Grad der Teilhabe Heranwachsender in Beteiligungsprozessen ist und wieviel sie tatsächlich zu sagen und zu entscheiden haben. Der Jugendbeirat stehe beispielsweise zwischen Stufe 3 und 4 –  das heißt, zwischen „Alibi-Teilnahme“ und „Teilhabe“. Bis nach ganz oben zu den Sprossen „Selbstbestimmung“ und „Selbstverwaltung“ ist es noch ein weiter Weg. Dass er bis dorthin will, ist für Omar klar. Das gehöre für ihn zum Leben in demokratischen Strukturen fraglos dazu: „Ich möchte dieses System aktiv schützen, indem ich teilnehme, weil ich eine ganz andere Realität kennengelernt habe. Und deshalb weiß ich: Es gibt keine bessere Form des Zusammenlebens.“

يأخذ رشفة سريعة من الكابتشينو ثم يقول جمل مثل هذه: "ما الذي أؤمن به؟ أنا أؤمن بالخير في الناس. وبالنسبة لنفسي، حتى لو بدا ذلك أنانيًا، بغض النظر عن الأزمة القادمة، فهي لن تنال مني. فأنا شخص مكافح." هذا الكفاح بدأه في وقت مبكر. ففي غضون ثلاثة أشهر تعلم اللغة الألمانية جيدًا لدرجة أنه تم نقله من المدرسة الأساسية (هاوبتشوليه) إلى المدرسة الثانوية (جمناسيوم). وبعد حصوله على شهادة الثانوية العامة، أصبح الآن يعلق على استراتيجيات الوزارة الاتحادية للتعاون الاقتصادي والتنمية (BMZ). واللجنة التي يقوم بها بذلك تسمى المجلس الاستشاري للشباب. والذي تأسس عام 2021 لمناقشة "المسائل المستقبلية لسياسة التنمية الألمانية من منظور الشباب". وهذا أمر رائد: فقد كانت الوزارة الاتحادية للتعاون الاقتصادي والتنمية أول وزارة على الإطلاق تنشئ لجنة عمل مثل هذه. يصف عمر المهمة بأنها "تستغرق وقتا طويلاً وشيقة للغاية"، ويشرح بمزيد من التفصيل كيف يعمل في دوره كمتحدث رسمي: "على سبيل المثال، تناولنا بحث استراتيجية الحكومة الفيدرالية في أفريقيا قبل أن يتم نشرها"."لقد علقنا عليها بشكل نقدي وقمنا بتنظيم أسابيع الشباب الأفريقية الألمانية الخاصة بنا، حيث أحضرنا أشخاصًا من 23 من الدول المعنية في المسألة حتى نحصل منهم على الاستشارة. "مشكلة المستندات: الكثير من سياسات ما بعد الاستعمار. عندما كنا نقرأ، كان لدينا شعور قوي بأن الأمر يتعلق مجدداً بدعم البلدان الأفريقية من أجل جني فوائد اقتصادية من المنطقة. فبدا لنا هذا المفهوم وكأنه وسيلة لتحقيق غاية أكثر من كونه خريطة طريق للمساعدة المجردة من المصالح الشخصية. ويقول إنه تم تبني العديد من الإقتراحات. ومع ذلك، فإنه ليس من الممكن التحقق من التغييرات التي تستند فعليًا إلى توصيات المجلس الاستشاري للشباب. العملية معقدة للغاية ويشارك فيها عدد كبير جدًا من الأصوات. وما يأسف عليه هو أن عمل المجلس الاستشاري للشباب لا يحظى أي ذكر في النشرات. وينتقد عمر انعدام التقديرهذا.

على الرغم من أن العمل التطوعي يتيح رؤى ومنافذ خاصة - فعلى سبيل المثال في فبراير 2023، شاركت اللجنة في قمة "التعليم لا يمكن أن ينتظر" في جنيف، ويلتقي الأعضاء أيضًا بالوزيرة سفينيا شولز عدة مرات سنويًا لإجراء مناقشات للحصول على ملاحظات عن العمل- ولا تزال هناك مشكلة أساسية: إذا لم يحصل العمل التطوعي على تقدير، سيفقد الأشخاص الراغبين في المشاركة الاهتمام. على الأقل دفع بدل النفقات عن العمل سيكون إشارة جيدة للابقاء على الأشخاص. يقول عمر: “الأمر فعلاً كذلك، أتعرض للسخرية أحيانًا في مجتمعي بسبب قيامي بكل هذه الأشياء. لأن في نظرهم لا يوجد استحقاق مادي لها. ولكني أقول دائمًا إنني شخصيًا أستفيد من الاضافة في تشكيل المجتمع بأفكاري، لكن لاتزال هذه وجهة نظر عن الانخراط ذات امتيازات كبيرة. "فكثير من الناس ببساطة غير قادرين على تخصيص الوقت للعمل التطوعي. بل ربما ينطبق هذا أكثر على الأشخاص ذوي الخلفية المهاجرة"، كما يقول عمر: "من المتوقع منهم أن يكون أداؤهم أفضل في المدرسة، وأن يحققوا نتائج أفضل، وأن يندمجوا. في المقابل، لا يوجد أي تقدير تقريبًا، أن التعامل مع هذه الامور هنا يحتاج الى جهد كبير، على سبيل المثال من أجل الحصول على تصريح للعمل، أو الأعتراف بالمؤهلات والشهادات، أو التقديم للحصول على الجنسية الألمانية، وغالبًا ما يعمل الكثيرون في وظائف غير مستقرة، الي جانب ذلك ربما يتم إجراء دورات لغة.

لذلك يحاول الأشخاص ببساطة أن يوازنوا أين وكيف يستثمرون وقتهم. ولهذا السبب هناك حاجة إلى التقدير الفعال لتشجيع المواهب وجذبها وإلهامها بشكل مستدام. وأيضاً لجعل المساهمة وإشراك الصوت أمراً جديرًا بالاهتمام. إذا لم يحدث ذلك، فقد يظهر الإحباط في مرحلة ما. ويشير عمر إلى نموذج سلم المشاركة. يوضح النموذج من خلال تسعة مستويات، مستوى مشاركة المراهقين في عمليات المساهمة وكم لديهم فعليًا ليقولوه ويقرروه. فالمجلس الاستشاري للشباب، على سبيل المثال، يقع بين المستويين 3 و4 - أي بين "أثبات المشاركة " و"المشاركة". ولا يزال الطريق طويلاً للوصول إلى درجات القمة ك "تقرير المصير" و"الإدارة الذاتية". بالنسبة لعمر فالأمر واضح: أنه يريد الوصول إلى هناك. فهذا بالنسبة له، يعد بلا شك جزءًا من الحياة في النظم الديمقراطية: "أريد أن أحمي هذا النظام من خلال أن أكون مشاركاً به بشكل فاعل، لأنني واجهت قبل ذلك واقعًا مختلفًا تمامًا. ولهذا السبب أعلم أنه لا توجد طريقة أفضل للتعايش معاً.


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