Anschlag auf den CSD in Berlin am 25. Juli 2026: DaMOst e.V. verurteilt Gewalt und warnt vor Spaltung sowie Generalverdacht

Halle (Saale), 28.07.2026 Der Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V. und seine Mitglieder verurteilen den Anschlag im Zusammenhang mit dem Christopher Street Day in Berlin am 25. Juli 2026 auf das Schärfste.

Unsere Gedanken und unsere tief empfundene Solidarität gelten allen Betroffenen dieser Gewalttat, den Verletzten, ihren Angehörigen sowie allen Menschen, die durch diesen Angriff Leid, Angst und Verunsicherung erfahren mussten. Wir trauern um die verstorbene Person. Unser Mitgefühl gilt besonders der Tochter.

DaMOst e.V. steht an der Seite aller queeren Menschen, die Diskriminierung und Gewalt erfahren. Wir setzen uns für gleiche Rechte, Schutz und ein respektvolles Zusammenleben ein.

Nach solchen Taten geraten oft ganze Gruppen unter Verdacht. Dem widersprechen wir klar. Verantwortung tragen die Täter*innen – nicht Religion, Herkunft oder Gemeinschaft. Wir brauchen eine Auseinandersetzung mit Extremismus und mehr Prävention. Das gilt besonders für Radikalisierung im digitalen Raum. Es erschüttert uns, wenn junge Menschen durch Hassideologien zu Gewalt getrieben werden.

Eine starke Demokratie schützt Menschen und bekämpft Gewalt zugleich. Sie verteidigt die Würde jeder*s Einzelnen ohne Ausnahme. Als migrantischer Dachverband mit muslimischen Mitgliedsorganisationen wissen wir um die besondere Verantwortung, die mit religiösen Überzeugungen verbunden ist. Religion darf nie für Hass oder Gewalt missbraucht werden.

Jedes Leben hat Würde. Gewalt gegen Unschuldige hat keine Rechtfertigung. Wer Religion für Hass nutzt, stellt sich gegen Menschlichkeit und Frieden.

 

 

Kontakt für Nachfragen:

Vorstand Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V.
Landsberger Straße 1
06112 Halle (Saale)

E-Mail: vorstand@damost.de
Telefonnummer: +49 (0) 345 68 68 64 28

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