Interview | Monika Kubrova und Yasser Muhammad über interkulturelle Erinnerungsprojekte bei DaMOst

LaG-Magazin vom 29. April 2026 (4/2026) | Interkulturelles Lernen. Das Beispiel ostdeutsche Migrationsgeschichte

In der neusten Ausgabe des LaG Magazins (Lernen aus der Geschichte) vom 29.04.2026 ist ein Interview mit Monika Kubrova und Yasser Muhammad über die Erinnerungsprojekte bei DaMOst erschienen.

Monika Kubrova, promovierte Historikerin, arbeitet seit 2015 in migrantischen Verbandsstrukturen. Für DaMOst e. V., dem Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland, konzipierte sie 2019 das Projekt „Mi*story. Migrationsgeschichten in und aus Ostdeutschland“.

Yasser Muhammad, Bauingenieur, kam 1988 aus Palästina in die DDR, um Bauwesen zu studieren. Er lebt in Weimar und engagiert sich dort ehrenamtlich in der migrantischen Vereinsarbeit sowie als Zeitzeuge.

Bei DaMOst wurden von 2020 bis 2024 zwei größere Projekte umgesetzt, in denen sich mit ostdeutscher Migrationsgeschichte auseinandergesetzt wurde. Im ersten Projekt, „Mi*story. Migrationsgeschichten in und aus Ostdeutschland“, war Yasser als Zeitzeuge beteiligt. Das zweite hieß „Ostdeutsche Migrationsgesellschaft selbst erzählen“ (MigOst). Hintergrund beider Projekte war, dass im öffentlichen Diskurs und auch in der politischen Bildungsarbeit zur DDR häufig eine homogene weiße Alltagsgesellschaft gezeichnet wird.

Das ganze Interview mit Monika Kubrova und Yasser Muhammad ist ab sofort hier nachzulesen.

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