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DaMOst

Kulturproduktionen mitgestalten in Cottbus, Dresden oder Halle

 

Für mehr Sichtbarkeit der ostdeutschen Migrationsgesellschaft!

Dresden

Das Staatsschauspiel Dresden organisiert im Rahmen seiner Bürgerbühne alle zwei Wochen Treffen für interessierte Laienschauspielende. Zusammen mit dem Regisseur Anis Hamdoun erarbeitet eine feste Gruppe eine Video- oder Theaterperformance, die im Juni öffentlich in Dresden gezeigt werden wird.
Die Teilnahme an der Gruppe mit dem Titel „UN(D)SICHTBAR“ ist kostenpflichtig und die Anmeldefrist ist bereits abgelaufen. Aber wenn Sie Interesse haben, fragen Sie am besten bei der Bürgerbühne direkt nach, ob Sie noch nachträglich dazu kommen können: buergerbuehne@staatsschauspiel-dresden.de

Cottbus & Halle

Auch in Halle und Cottbus wird es 2023 Möglichkeiten zur Mitgestaltung von Kulturproduktionen geben. Informationen folgen in Kürze hier.


Wer kann mitmachen?

Wenn ja, dann machen Sie mit!


Warum mitmachen?

Mit dem Projekt MigOst sollen Geschichten von Menschen mit Migrationsgeschichte und migrantisierten Personen in Ostdeutschland sichtbarer gemacht werden: in Theateraufführungen (wie in Dresden), Stadtführungen oder Ausstellungen, aber auch in Forschungsbeiträgen und im öffentlichen Diskurs. Dazu braucht es Menschen, die bereit sind, aus ihrem Alltag und von ihren Erfahrungen zu erzählen – gemeinsam mit anderen in Erzählcafés und/ oder einzeln in biografischen Interviews.
Wir wollen Sie als Teil der Zivilgesellschaft an möglichst vielen Schritten des Projektes beteiligen. Dem Grundsatz der Bürger*innenwissenschaften bzw. der Citizen Science entsprechend wird nicht über, sondern gemeinsam mit Menschen geforscht und gearbeitet.

MigOst braucht Sie, um die Vielfalt der Migrationsgesellschaft in Ostdeutschland sichtbar zu machen!

Melden Sie sich am besten gleich bei den Ansprechpersonen vor Ort:

Starke Stimmen der ostdeutschen Migrationsgesellschaft gibts in unserem MigOst-Videoclip>>>

 


Rückblick: So liefen unsere Erzählcafés

Im MigOst-Projekt wurden 18 Erzählcafés mit People of Color und Menschen mit Migrationsgeschichte veranstaltet.
Die Erzählcafés waren Gelegenheiten für die (gemeinsame) Auseinandersetzung mit der (eigenen) Migrationsgeschichte. Die Bedürfnisse der Beteiligten standen dabei im Fokus: ob ganztägig oder lieber an mehreren Tagen, ob tagsüber oder eher abends, ob moderiert oder unmoderiert, mit Kinderbetreuung, Dolmetschen oder Kennenlernspielen. Über diese Fragen entschieden Vorbereitungsgruppen der beteiligten migrantischen Organisationen, nicht das MigOst-Projektteam.

Daraus ergab sich sowohl eine große Themenbandbreite als auch eine große Vielfalt an teilnehmenden Gruppen: Erzählcafés mit Älteren ebenso wie mit Jugendlichen; mit Eltern ebenso wie mit Kinderlosen; mit Frauen sowie mit Männern; mit Muslimen, Christen und Atheist*innen; mit Menschen, die in Deutschland geboren sind, die seit 30 Jahre in Deutschland leben oder seit drei Jahren.
Unter anderem gab es Erzählcafés mit ehemaligen Vertragsarbeitern aus Kuba, Mosambik und Vietnam in Dresden, mit arabischen und als arabisch wahrgenommenen Frauen in Cottbus und mit Russlanddeutschen in Halle.


In Absprache mit den Teilnehmenden hat MigOst in den Erzählcafés Material für die weitere Projektarbeit und die wissenschaftliche Forschung gesammelt. Je nach Thema und Ablauf sind so Zeichnungen, Listen, Karten oder Fotos sowie die Gedächtnisprotokolle der MigOst-Mitarbeitenden zusammen gekommen, die zukünftig im Lebensgeschichtlichen Archiv des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde archiviert werden.