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DaMOst

Neuigkeiten

17.04.2021

10.-12. Mai 2021: DaMOst bei digitalem Kongress

Geteilte Heimat

DaMOst zu Gast beim Hygiene-Museum Dresden: Unser Geschäftsführer Ayman Qasarwa spricht auf dem digitalen Kongress „Geteilte Heimaten – Deutschland und Europa als interkulturelle Erfahrungsräume“ zu politischen Kulturen in Ost und West. Und in einem Workshop, organisiert und gestaltet vom Projekt „Mi*story. Migrationsgeschichten in und aus Ostdeutschland“, laden wir zum Dialog zwischen Migrant*innen verschiedener Generationen mit vietnamesischen Wurzeln ein.

Nicht verpassen und jetzt anmelden!

Anmeldefrist ist der 30. April 2021. Der Teilnahmebeitrag beträgt 35 € bzw. 20 € (ermäßigt). Der überwiegende Teil der Veranstaltung wird nur auf Deutsch zugänglich sein; einige Programmpunkte werden auch auf Englisch sowie Vietnamesisch und Mandarin angeboten.

Das komplette Programm des Kongresses finden Sie hier >

DaMOst ist Kooperationspartner des dreitägigen digitalen Kongresses.

 

Über das Panel mit Ayman Qasarwa „Geteilt, geeint, gespalten - Politische Kulturen in Ost und West“ (Ausschnitt aus dem Programm):

11. Mai 2021/  10.15 – 11.30 Uhr

Mit Blick auf politische, ökonomische und gesellschaftliche Entwicklungen sind über 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer deutliche Unterschiede zwischen Ost und West feststellbar. Wie sind diese zu erklären? Welche Probleme sind in den vergangenen Jahren sichtbar geworden? Wo stehen wir heute und wie wird sich das Ost-West Verhältnis entwickeln?

Referent*innen: Andreas Bialas, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW und Vizepräsident der Kulturpolitischen Gesellschaft; Sanem Kleff, Pädagogin und Vorstandsvorsitzende der Aktion Courage Berlin; Prof. Dr. Raj Kollmorgen, Soziologe, Hochschule Zittau/Görlitz; Ayman Qasarwa, Geschäftsführer, Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst)

Moderation: Dr. Susanne Kailitz, Journalistin

 

Über den Mi*story-Workshop „Interkultureller Erzählsalon: Generationen im Gespräch über vietnamesisch-deutsche Perspektiven auf die DDR und Ostdeutschland“:

11. Mai 2021/ 13.00 – 15.00 Uhr

In einem moderierten Austausch geht es um biographische Perspektiven auf den gemeinsamen ostdeutschen Erfahrungsraum von der DDR bis heute. Wir gehen der Frage nach, wie die erste Generation ihr Leben nach dem Mauerfall von Grund auf neu aufbauen musste und welche Erfolge, aber auch neuen Konfliktfelder sich daraus für die intergenerative Erinnerungsarbeit ergeben.

Gäste:

Ngo Nhat Thiem kam im Jahr 1987 zum Studium in die DDR und hat an der Technischen Universität Dresden Forstwissenschaft studiert und promoviert. Seit 1988 lebt sie in Dresden. Sie ist beeidigte Dolmetscherin für Vietnamesisch und Lehrerin für herkunftssprachlichen Unterricht Vietnamesisch an Schulen in Dresden und Umgebung.

Paolo Le van ist 1989 in Löbau geboren und lebt seit seinem 6. Lebensjahr in Dresden. Sein Vater kam als Vertragsarbeiter aus Vietnam in die DDR, seine Mutter ist Deutsche. Nach seinem Studium hat er bei der AWO Demokratie- und Integrationsprojekte mit Jugendlichen koordiniert. Er engagiert sich politisch u. a. in der Initiative „Dresden Dekolonisieren“ und ist seit April 2021 Mitarbeiter im gerade gestarteten Projekt MigOst an der TU Dresden.

Moderiert wird die Veranstaltung von Katharina Warda. Sie promoviert in Berlin und arbeitet als freie Autorin zu den Schwerpunktthemen Ostdeutschland, Rassismus, Klassismus und Punk. Gerade geht sie in ihrem Projekt „Dunkeldeutschland“ der Wendegeschichte ihrer Heimatstadt von den sozialen Rändern aus nach und arbeitet für DaMOst im neu gestarteten Projekt MigOst.

Bei Fragen zur Anmeldung helfen wir gerne weiter:

Frau Carina Großer-Kaya (Projektleiterin Mi*story)

Tel: 0345 52369290

Mail: carina.grosser-kaya[at]damost.de


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